Konfliktherd Kaukasus

Hilfe für armenische Geflüchtete

Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn unterstützen armenische Geflüchtete aus Berg-Karabach mit 15’000 Franken. Das Hilfswerk Heks verteilt die Gelder.

Einen Betrag von 15'000 Franken steuern die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn bei zur Unterstützung des Hilfswerks der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (Heks) für dessen Einsatz in Armenien. Im Südkaukasus spiele sich ein humanitäres Drama ab, schreibt der Synodalrat in einer Mitteilung.

Zehntausende Armenierinnen und Armenier aus Berg-Karabach seien aus Angst vor ethnischen Säuberungen auf der Flucht. Den Menschen fehlt es an Nahrungsmitteln, Unterkünften und Gütern des täglichen Bedarfs, heisst es weiter. Der armenische Staat sei aus eigener Kraft nicht in der Lage, die ankommenden Landsleute aus Berg-Karabach zu versorgen.

Heks unterstützt zwei lokale Partnerorganisationen, damit diese die Flüchtlinge mit dem Nötigsten versorgen können. Die Luzerner Landeskirche unterstützt das Hilfswerk ebenfalls (ref.ch berichtete). Armenien hat den christlichen Glauben im Jahr 301 angenommen. Die Armenier gelten als ältestes christliches Volk der Erde. (dst)