Ein Jahr wie kein anderes
Am 25. Februar 2020 meldete das Bundesamt für Gesundheit den ersten Corona-Fall in der Schweiz. Hiess es damals noch, die Regierung stufe die Gefahr für die Bevölkerung auch weiterhin als moderat ein, so stehen wir heute – ein Jahr danach – an einem ganz anderen Punkt.
Rund 550'000 Menschen haben sich bisher in der Schweiz mit dem Virus infiziert. Wie viele davon mit Spätfolgen zu kämpfen haben, lässt sich derzeit nicht feststellen. Die Angehörigen und Freunde von 9200 Menschen trauern um ihre Eltern, Grosseltern, Partnerinnen, Geschwister und Kollegen. Zwei Shutdowns, Kontaktbeschränkungen und wirtschaftliche Ängste zehren an den Nerven vieler, auch derjenigen, die bisher von der Krankheit verschont geblieben sind.
Für die Kirchen war dieses Corona-Jahr in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung. Zum einen mussten sie wie so viele andere Institutionen ihr Angebot vom einen Moment auf den anderen umkrempeln. Zum anderen stehen sie bis heute vor der Frage, wie sie den Menschen in dieser Zeit am besten Halt geben können. Mit Präsenzgottesdiensten? Telefonseelsorge? Oder mit einer ganz neuen Form der kirchlichen Arbeit? Und wie schaffen es Pfarrerinnen und Seelsorger, dabei selbst gesund zu bleiben – mental wie körperlich?
Die Redaktion von ref.ch hat das Archiv nach Artikeln zum Thema Corona durchforstet und Beiträge zusammengestellt, die den Verlauf der Pandemie, aber auch der Diskussionen innerhalb der Kirche wiedergeben. Manches liest sich bedrückend, manches aus heutiger Sicht erstaunlich. Manches davon gibt aber auch Hoffnung.
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Damit sind wir im Jetzt angelangt. Gerade hat der Bundesrat wieder Lockerungen in Aussicht gestellt, die Zahl der Neuansteckungen ist im Vergleich zum Dezember stark gesunken. Gleichzeitig mahnen Epidemiologen weiterhin zur Vorsicht. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass die kommenden zwölf Monate weniger aussergewöhnlich werden als die vergangenen.
* Die Artikel auf dem Zeitstrahl sind in chronologischer Reihenfolge angeordnet. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit entsprechen die Abstände zwischen den einzelnen Punkten aber nicht den realen zeitlichen Begebenheiten.