Erstmals in seiner Geschichte stimmte der Grosse Kirchenrat der Reformierten Kirche Luzern über die Austritte von zwei Teil-Kirchgemeinden ab. Nach dem positiven Votum dürften Horw und Meggen-Adligenswil-Udligenswil demnächst selbständig werden.
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Die Conférence des eglises romandes (CER) hat auf ihrer Generalversammlung am 5. Dezember die Schaffung einer gemeinsamen Mitgliederzeitung für vier Westschweizer reformierte Kirchen beschlossen. Das neue Produkt «Réformés» soll ab Herbst 2016 «Vie protestante» und «Bonne nouvelle» ersetzen.
Die katholischen Männerorden haben nach den Worten des deutschen Benediktinerabts Jeremias Schröder vor der Bischofssynode zur Familie erwogen, die Hälfte ihrer zehn Sitze an Mitglieder der bisher nicht stimmberechtigten Frauenorden abzutreten. Sie entschieden sich dagegen.
Nach Gewaltausbrüchen in mehreren deutschen Flüchtlingsheimen fordert die Gewerkschaft der Polizei, die Flüchtlinge getrennt nach Ethnie und Religion unterzubringen. Experten und Politiker sind skeptisch.
Genf, Basel, Bern, Chur, Lausanne, Neuenburg, Obertoggenburg und Zürich sind Teil des «Europäischen Stationenweges», der zwischen November 2016 und Mai 2017 mehr als 60 Orte in allen Teilen Europas verbindet.
Seit Jahren leidet die Bevölkerung in Nigeria unter dem Terror von Boko Haram. Die islamistische Sekte verfolgt, tötet und vertreibt Tausende. Mit einer mehrtägigen Mahnwache und Armbändern mit den Namen von Opfern macht Mission 21 auf diesen Bürgerkrieg aufmerksam.
Die Zürcher Synode bewilligte am Dienstag diskussionslos die Rechnung 2014, die mit einem Überschuss von 3,7 Millionen Franken abschliesst. Im Weiteren genehmigten die Synodalen die Neuorganisation der ökumenischen Paarberatung.
Eine deutliche Mehrheit der US-Amerikaner ist für eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare: 57 Prozent würden einen solchen Schritt begrüssen, 39 Prozent sind dagegen. Damit hat sich das Verhältnis von Befürwortern und Gegnern in den vergangenen zehn Jahren praktisch umgekehrt.
Der Paartherapeut David Kuratle, der emeritierte Praktologe Christoph Morgenthaler und Männerarbeitsexperte Andreas Borter erläutern im Gespräch mit Susanne Leuenberger, warum die Kirche ihr Seelsorgeangebot männergerechter gestalten muss. Anlass ist ein neu erschienenes Buch zum Thema.
Mehr Frauen und mehr Christen – das neue türkische Parlament wird vielfältiger als das alte. Wie türkische Medien am Montag berichteten, erhielten bei der Wahl am Sonntag insgesamt 98 Frauen Parlamentsmandate, was einem Anteil von rund 18 Prozent im 550 Mandate umfassenden Parlament entspricht.
Im pietistisch geprägten Württemberg lancierte der Stuttgarter Kirchentag ganz bewusst das Thema gleichgeschlechtlicher Liebe. Im «Zentrum Regenbogen» wurde auch der Sprengsatz des Themas Homosexualität für die Kirchenbeziehungen zwischen Nord und Süd diskutiert.
Fast drei Viertel der Schweizerinnen und Schweizer erachten eine lebenslange Partnerschaft und sexuelle Treue als wichtig. Frauen legen gemäss einer Befragung grösseren Wert darauf als Männer.
Am Wochenende ging das Kirchenklangfest «Cantars» in St. Gallen zu Ende. Auf acht Bühnen spielten insgesamt 1100 Musikerinnen und Musiker. Die Musiktage lockten 1800 Besucher nach St. Gallen, teilen die Organisatoren am Sonntag mit.
Einmal im Jahr tauscht der Aargauer Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg seine Amtsstube mit einem völlig fremden Arbeitsplatz. Dieses Jahr war er einen Tag in einer Werkstatt der Behindertenstiftung Schürmatt. ref.ch hat ihn begleitet.
Ein Morgen in Stuttgart am letzten Donnerstag mit Margot Käßmann und Joachim Gauck: Das ist mehr als ein Promitreffen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag. Hier wird auch der Barometer der protestantischen Zeitkritik spürbar.
Ein Videoblog auf Youtube berichtet täglich vom Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart. Betrieben wird er von der Reformierten Kirche Kanton Zürich, die zusammen mit dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK und dem Zentrum für Kirchenentwicklung ZKE einen Stand betreiben.
Das Jump’n’Run-Abenteuer «Ori and the Blind Forest» um das Lichtwesen Ori und die Erleuchtung einer Fantasiewelt ist ein ästhetischer und spielerischer Genuss. Mit von der Partie sind antike Heilswege.
Der Evangelische Grosse Rat hat in seiner Sitzung vom 3. Juni in Chur den Trend zu grösseren Kirchgemeinden bestätigt. Für eine zuversichtliche Stimmung sorgten auch die Finanzen und die Mitgliederzahlen der Kirche.
Die Synode der reformierten Aargauer Kirche hat am Mittwoch in Aarau die Rechnung 2014 mit einem Überschuss von 212‘811 Franken genehmigt. Zudem hat sie eine Begrenzung der Stellen in den landeskirchlichen Diensten aufgehoben.
Der 35. Deutsche Kirchentag – mit 2500 Veranstaltungen ein Marathon zum Klügerwerden – ist in Stuttgart eröffnet. Der protestantische Event ist nicht nur theologisch und künstlerisch bereichernd, sondern auch ein «Festival der Freiwilligenarbeit», wie Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Eröffnungsansprache betont.
Der Zwingliverein in Zürich plant ein grosses, wenn nicht das grösste Projekt zum 500-jährigen Reformationsjubiläum in der Schweiz. Dabei sollen 500 Geschichten die Ereignisse und Auswirkungen der Reformation sichtbar machen. Warum der Verein dieses Projekt lanciert hat, sagt der Vereinspräsident und Grossmünster-Pfarrer Martin Rüsch im Interview.
Die Synode der reformierten Freiburger Kirche hat am 28. Mai in Grangeneuve getagt. Sie genehmigte einen Überschuss von 195’403 Franken. Gründe für dieses Ergebnis seien die gute Budgetkontrolle und eine genaue Voraussage der Einnahmen.
Drei Tage lang beschäftigten sich Ende Mai über zwanzig Theologen aus ganz Europa in Freiburg mit der heutigen Stellung des Reformators auf dem Kontinent. Fazit: Die ökumenische Diskussion hat zwischen den Konfessionen zu einer Annäherung bezüglich Luther geführt. Streng katholische Kreise wie die Piusbrüder weisen jedoch «noch etwas Lernbedarf auf», sagte der Paderborner Theologe Wolfgang Thönissen.
Ein Ehepaar wollte in Nidwalden Wohnraum für Flüchtlinge vermieten. Das zuständige Amt zeigte sich interessiert, beschied dann, die Wohnungen seien «zu schön». Eine Nachfrage fördert weitere Gründe zutage. Eine Spurensuche in Nidwalden.