Die Synode habe die Rechnung mit einem Überschuss von rund 212‘000 Franken einstimmig genehmigt und ihn zum Ausgleich von negativ abschliessenden Rechnungen bestimmt. Die Rechnungen der Heimgärten Aarau und Brugg, des Tagungshauses Rügel und der Zeitung «reformiert.» Aargau wurden ebenfalls diskussionslos genehmigt. Dies teilte die Kirche am 4. Juni mit.
Das einzige heftig diskutierte Geschäft sei die vom Kirchenrat beantragte Aufhebung des Stellenplafonds der landeskirchlichen Dienste gewesen. Der Kirchenrat habe damit nicht beliebig neue Stellen schaffen, sondern eine starre Begrenzung seiner Führungsmöglichkeit aufheben wollen. Die Synode beschliesse ja bereits jedes Jahr mit dem Budget über das für Stellenbesetzungen verfügbare Geld, sagte dazu Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg. Die Synode verabschiedete die leicht ergänzten Anträge des Kirchenrats mit 91 gegen 21 Stimmen. Der «Stellenplafonds» wird damit per Januar 2016 aufgehoben.
Die Überweisung einer Motion, die den Kirchenrat hätte beauftragen sollen, in den nächsten zwei Jahren eine Jugend- und Familien- Landsgemeinde zu realisieren, lehnte die Synode dagegen ab.