St. Galler Landeskirche zahlt über 30’000 Franken an Hilfsprojekte
Die reformierte Landeskirche St. Gallen spendet rund 32'000 Franken für die Opfer des Ukraine-Krieges. 5000 Franken erhält etwa die Initiative Radautiul Civic. Mitarbeitende der Organisation versorgen ankommende Flüchtlinge an der rumänisch-ukrainischen Grenze mit Lebensmitteln, Hygieneprodukten und medizinischen Gütern, vermitteln Unterkünfte oder organisieren die Weiterreise. Über kirchliche Kontakte sei die Bitte um Unterstützung an die St.Galler Kirche gelangt, heisst es in einer Medienmitteilung vom 16. März.
2500 Franken erhält Herbert Kündig, ehemaliger Finanzchef der Kirchgemeinde Wil. Das Geld werde für die Transportkosten für Hilfslieferungen in die Ukraine verwendet. Die Waren werden an die rumänisch-ukrainische Grenze geliefert, dort umgeladen und nach Kiew oder Odessa gebracht. Seit seiner Pensionierung lebe Kündig mit seiner Frau in Rumänien, heisst es in der Mitteilung. Schon vor seinem Ruhestand habe er sich für verschiedene Projekte in Rumänien engagiert.
Bei seiner Sitzung vom kommenden Montag werde der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen überdies weitere Hilfsgelder bereitstellen. Geplant sei, je 10'000 Franken dem Heks für die Nothilfe und einem Projekt von Soarte Community Association in der Republik Moldau zukommen zu lassen. Weitere 4200 Franken soll Medair erhalten, das Nothilfeprojekte in Polen und der Ukraine durchführt. (bat)