«Save the Children» fordert Hilfslieferungen für Gaza
Die Hilfsorganisation «Save the Children» fordert nach dem Terrorangriff durch die Hamas, dass möglichst schnell Hilfslieferungen in den Gazastreifen gelassen werden. Wichtig sei aber auch, dass den Menschen dort Zugang zu den Gütern verschafft werde, lässt sich der Geschäftsführer von «Save the Children» Schweiz, Adrian Förster, in einer Mitteilung zitieren. Ein Weg dahin sei eine Feuerpause.
«In Gaza gibt es nicht genügend Trinkwasser, es gibt kaum Strom, es mangelt zunehmend an Nahrungsmitteln», sagt Förster. Viele Menschen seien notdürftig in Schulen untergebracht. Noch immer flüchteten viele aus dem Norden in den Süden des Gazastreifens, nachdem Israel mit einer Bodenoffensive gedroht hatte.
Die Hauptforderung der Hilfsorganisation ist laut Förster, dass sich alle Beteiligten in dieser Eskalation auf das Schicksal der Kinder konzentrierten. Viele Kinder seien traumatisiert und bräuchten dringend Hilfe.
Laut Zahlen des Hilfswerks sind seit Beginn der Luftangriffe über 1000 Kinder im Krisengebiet getötet worden. «Save the Children» unterstützt seit 1953 palästinensische Kinder, die vom politischen Konflikt betroffen sind. (epd/ dst)