Drohungen gegen Lea Blattner

Aktive Ermittlungen vorerst beendet

Die Polizei Basel-Landschaft konnte bisher keine tatverdächtige Person ermitteln, die die Drohbriefe gegen die ehemalige EVP-Politikerin Lea Blattner verfasst haben könnte.

Es war ein Coming-Out, das Hass auslöste: Am 26. April 2025, dem Tag der lesbischen Sichtbarkeit, machte die damalige EVP-Politikerin Lea Blattner ihre Homosexualität öffentlich.

Im Sommer lag ein erster Brief mit einer Morddrohung in ihrem Briefkasten, gegen Ende 2025 folgte ein zweiter, der ihren Rücktritt forderte. Ansonsten könne man für nichts garantieren, so der oder die Verfasserin.

Wer hinter dieser Drohung steckte, ist auch nach einer Anzeige und Ermittlungen der Polizei Basel-Landschaft unklar. Eine tatverdächtige Person habe nicht identifiziert werden können, sagt Sprecher Michael Lutz von der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft auf Anfrage von ref.ch. «Da derzeit keine weiteren Ermittlungsansätze mehr vorhanden sind, hat die Polizei Basel-Landschaft den Fall geschlossen.»

Heisst: Erst wenn neue Hinweise auftauchen, wird wieder aktiv ermittelt. In der Schweiz verjährt der Straftatbestand der Drohung nach zehn Jahren. (gab)

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