Bündner Landeskirche

10’000 Franken für Migrationsprojekt

Die Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden unterstützt das Projekt «Humanitäre Zugangswege in die Schweiz» mit einer einmaligen Spende.

Die «unbedingte Wahrung der Menschenwürde» sei wichtig, betont der Bündner Kirchenrat in einer Mitteilung. Deshalb unterstützt er ein Projekt des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) mit 10'000 Franken.

Dabei geht es um «humanitäre Zugangswege in die Schweiz» für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge – ein Anliegen, das von mehreren Schweizer Landeskirchen, dem Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (Heks) und anderen unterstützt wird.

Am Resettlement Programm des UNHCR nehmen über zwanzig Staaten teil. Neben zahlreichen europäischen Ländern gehören auch Neuseeland, Kanada oder Südkorea dazu.

Im Zeitraum von 2019 bis 2023 sind durch dieses Programm laut Zahlen des UNHCR vorwiegend Schutzbedürftige aus Syrien (2539) und Afghanistan (606) in die Schweiz gekommen. Die Schweiz hat zugesagt, dass sie in den Jahren 2024 und 2025 bis zu 1600 Geflüchtete in diesem Rahmen aufnimmt. Vorwiegend handelt es sich um Frauen und Kinder. (dst)

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