Energiekrise

Rat der Religionen ruft zum Energiesparen auf

Der Schweizerische Rat der Religionen appelliert, in schwierigen Zeiten zusammenzuhalten. Alle Mitglieder der Kirchen und Religionsgemeinschaften in der Schweiz sollen sich dafür einsetzen.

«Wir empfehlen unseren Gemeinden, die Temperatur in allen Ge­bäuden so weit wie vertretbar herunter zu fahren», schreibt der Schweizerische Rat der Religionen (SCR) in einer Mitteilung vom 3. Oktober. Zudem fordere er seine Mit­glieder auf, auch im privaten Bereich noch mehr umweltbewusst zu handeln.

Für den Zusammenhalt in der Schweiz sei es zudem wichtig, «dass wir die Kraft des Glaubens im Gebet spüren und uns gleichzeitig um diejenigen kümmern, die der Soli­darität bedürfen», heisst es in der Mitteilung weiter.

Gedanken hat sich der SCR auch zum Ukrainekrieg gemacht. Dieser Krieg müsse so schnell wie möglich beendet werden, um weiteres sinnloses menschliches Leid zu verhin­dern. «Bis dahin darf unser Engagement für die Flücht­linge und die Bereitschaft zu ihrer Aufnahme nicht erlahmen.»

Dem SCR gehören leitende Persönlichkeiten der Kirchen und Religionsgemeinschaften an, insgesamt sind es acht Mitglieder. Die Reformierte Kirche vertritt Rita Famos, Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz. (bat)