Krieg in der Ukraine

Rat der Religionen verurteilt russischen Angriff

Der Schweizerische Rat der Religionen fordert ein sofortiges Ende aller militärischen Operationen gegen die Ukraine. Die Grenzen dürften für Flüchtlinge zudem nicht geschlossen werden.

Der Einmarsch Russlands in der Ukraine sei durch nichts zu rechtfertigen, schreibt der Schweizerische Rat der Religionen (SCR) in einer Mitteilung vom 03. März. Dieser widerspreche dem Völkerrecht und der Friedensethik aller Religionen. «Das erste Opfer ist die ukrainische Bevölkerung – aber auch die europäische Friedensordnung ist angegriffen.»

Der SCR fordert deshalb ein sofortiges Ende der militärischen Operationen und den Rückzug Russlands. Zudem dürften die Grenzen Europas für Flüchtlinge nicht geschlossen werden.

Der Rat stehe solidarisch an der Seite der ukrainischen Bevölkerung und fordere die Regierungen Europas und die Schweiz auf, schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten.

Dem SCR gehören leitende Persönlichkeiten der Kirchen und Religionsgemeinschaften an, insgesamt sind es acht Mitglieder. Die Reformierte Kirche vertritt Rita Famos, Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz. (sda/no)