Kirchliches Rettungsschiff soll im Juli auslaufen

Das von der Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) mitfinanzierte Rettungsschiff «Sea-Watch 4» kann voraussichtlich im Juli zu einem ersten Einsatz starten. Vorher war es wegen der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen.


«Das Schiff liegt zurzeit in Spanien und wird überholt, damit es für Rettungszwecke tauglich ist», sagte der Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin, Martin Dutzmann, am 11. Juni dem ZDF. Dies habe sich durch die Corona-Krise verzögert. Die Arbeiten seien aber wieder aufgenommen worden. «Wir gehen davon aus, dass das Schiff im Juli seinen Dienst aufnehmen wird», sagte Dutzmann.

Das ehemalige Forschungsschiff war am 20. Februar in Kiel getauft worden. Finanziert wurde es vom Bündnis «United4Rescue», das massgeblich von der EKD initiiert wurde und an dem sich die EKS finanziell beteiligt. Nach den ursprünglichen Plänen sollte das Schiff schon zu Ostern in See stechen. Dann machten aber die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. (epd/mos)