Todestag

Gertrud Kurz mit Briefmarke geehrt

Die Schweizerische Post würdigt die Flüchtlingshelferin Getrud Kurz zu ihrem 50. Todestag mit einer Sondermarke. Bis zu ihrem Tod setzte sich die Appenzellerin für eine humanere Flüchtlingspolitik ein.

Aufgrund ihres Engagements wurde Getrud Kurz auch «Flüchtlingsmutter» genannt. (Bild: Schweizerische Post)

Die Schweizer Friedensaktivistin Getrud Kurz hat sich bis zu ihrem Tod im Jahr 1972 für geflüchtete Menschen in der Schweiz eingesetzt. Für ihr Engagement wird sie nun von der Schweizerischen Post mit einer Sonderbriefmarke geehrt, wie es in einer Mitteilung der Stiftung Gertrud Kurz vom 11. September heisst.

Auf der Marke ist das Porträt von Getrud Kurz zu sehen, umgeben von geflüchteten Menschen und Grenzwächtern. Stellvertretend für die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, für die sich Kurz einsetzte, ist zudem ein bettelnder Obdachloser abgebildet.

Das Lebenswerk von Getrud Kurz erhalte damit zu einer Zeit Anerkennung, in der Hilfe für Geflüchtete aktueller denn je sei, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Sondermarke ist seit dem 8. September bei der Schweizerischen Post erhältlich. (no)