Bundesrat hilft dem Roten Kreuz mit 50 Millionen Franken aus
Die vielen Krisen weltweit, die unzähligen Menschen in Not und die starke Teuerung haben das IKRK in finanzielle Bedrängnis gebracht. Das Hilfswerk sah sich gezwungen, seine wichtigsten Geldgeber um Hilfe zu bitten. Dazu gehört auch die Schweiz. Der Bundesrat möchte das IKRK mit einer einmaligen Zahlung von 50 Millionen Franken unterstützen, wie er in einer Mitteilung schreibt. Das Parlament hat das letzte Wort.
Ausserdem beabsichtigt der Bundesrat, die Frist zur Rückzahlung des zinslosen Covid-19-Darlehens in der Höhe von 200 Millionen Franken von vier auf acht Jahre zu verlängern. Dieses Geld verwendete das IKRK, um die Folgen der Pandemie in den Entwicklungsländern zu lindern.
Die Entscheide sollen laut Mitteilung dazu beitragen, die finanzielle Lage des IKRK zu stabilisieren und dauerhaft zu sichern. Jährlich unterstützt die Schweiz das IKRK in Genf mit 80 Millionen Franken und die Operationen des Hilfswerks in Krisengebieten in diesem Jahr mit über 60 Millionen Franken. (dst)