«Zwingli» zweimal für den Schweizer Filmpreis nominiert

In den Kategorien «Beste Darstellerin» und «Bester Darsteller» ist Stefan Haupts «Zwingli» gleich doppelter Anwärter für den Filmpreis.


Sarah Sophia Meyer und Max Simonischek sind für ihre Darstellung als Anna und Huldrych Zwingli für den Schweizer Filmpreis nominiert. Stefan Haupts Historienepos hat somit im März Chancen auf zwei Auszeichnungen, wie am 30. Januar an den Solothurner Filmtagen bekannt wurde.

Gutes Wetter für Wolkenbruch

Der erfolgreichste Schweizer Film 2018 ist Wolkenbruch. Die Geschichte des schwerverliebten jüdischen Studenten ist fünf Mal für den Schweizer Filmpreis nominiert. Die Komödie von Michael Steiner, die am Zurich Film Festival Premiere feierte und bis Ende 2018 zum Kassenschlager aufstieg, hat gute Chancen, den Schweizer Filmpreis in den Kategorien «Bester Spielfilm» und «Bestes Drehbuch» zu gewinnen.

Ausserdem sind mehrere Darstellerinnen und Darsteller nominiert. Joel Basman, der den Studenten Motti spielt, darf in der Sparte «Bester Darsteller» auf einen Preis hoffen. Seine Kolleginnen Sunnyi Melles (Frau Silberzweig) und Noémie Schmidt (Laura) sind in der Kategorie «Beste Darstellung in einer Nebenrolle» nominiert.

Nur knapp hinter Wolkenbruch reiht sich Der Unschuldige von Simon Jaquemet mit vier Nominationen in die Liste der Hoffnungsträger ein. Der Spielfilm über eine gläubige Frau, deren Ex-Freund nach zwanzig Jahren Gefängnis freikommt, ist in den Kategorien «Bester Spielfilm», «Bestes Drehbuch», «Beste Kamera» und «Beste Darstellerin» nominiert.

Die Verleihung des Schweizer Filmpreises findet am 22. März 2019 in Genf statt. (sda/pd)