Mexiko
Angst und Hoffnungslosigkeit an Grenze zu USA
Laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) wächst in Mexiko unter Geflüchteten die Angst und Hoffnungslosigkeit. Die Zahl der Asylanträge ist zuletzt gestiegen. Viele Menschen, die ursprünglich in die USA wollten, sind unsicher, wie es weitergeht.
Trotz Trumps Ankündigung, Abschiebungen auszuweiten und die Grenzen zu schliessen, machen sich weiterhin Geflüchtete auf den Weg. Zuletzt zog eine Karawane mit 2000 Menschen Richtung Norden.
Bislang konnten Schutzsuchende über eine Smartphone-App Termine für die US-Behörden vereinbaren. Doch Trump liess die App am Tag seiner Amtsübernahme abschalten, wodurch bereits vergebene Termine verfielen.
Nun gehe es darum, besonders gefährdete Menschen zu identifizieren, sagte UNHCR-Sprecherin Regina De La Portilla gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die UNHCR bietet der mexikanischen Regierung Unterstützung an, um Geflüchtete bei Asylanträgen zu begleiten.
Mexikos Regierung bevorzugt eine Rückkehr der Menschen in ihre Heimat. Laut UNHCR haben über die Hälfte der Ankommenden ein Anrecht auf Asyl, da sie vor Gewalt fliehen. (epd/ hz)