Synode Schaffhausen
Diskussion um Pfarrstellengesetz
Die Rechnung 2024 der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen weist einen Gewinn von 189'000 Franken auf, wie es in einer Mitteilung heisst. Davon seien 100'000 Franken für den Reformprozess der «Kirche für morgen» und 20'000 Franken für das Reformationsjubiläum 2029 zurückgestellt worden. Finanzreferent Daniel Kohler präsentierte damit seine letzte Rechnung. Auf ihn folgt die bisherige Kirchenratsschreiberin Gabriele Schäfer in den Kirchenrat.
Die Revision des Pfarrstellengesetzes und des zugehörigen Dekrets bot viel Gesprächsstoff unter den 58 Synodalen. Es regelt die Zuteilung von Stellenprozenten für die Kirchgemeinden. Die Synode stimmte laut Mitteilung dem Gesetzesvorschlag der Strukturkommission des Kirchenrats zu: Hinsichtlich der Mitgliederzahlen werden Pastorationsgemeinschaften – Zusammenschlüsse selbständiger und unabhängiger Kirchgemeinden – und reguläre Kirchgemeinden bei der Zuteilung von Pfarrstellenprozenten gleichbehandelt. Es wurde auch eine Härtefallklausel verabschiedet, die es dem Kirchenrat ermöglicht, die Zuteilung um höchstens 25 Prozentpunkte zu erhöhen. (dst)