Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Schaffhausen

Synode spricht sich für bessere Arbeitsbedingungen aus

Die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Schaffhausen hat ihr Besoldungsreglement überarbeitet. Unter anderem sollen Sozialdiakonen mehr Lohn erhalten.

Die Kirche soll auch in Zukunft eine attraktive Arbeitgeberin sein. An der ausserordentlichen Synode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen wurde deshalb über die Anpassung der Arbeitsbedingungen diskutiert, wie die Landeskirche in einer Medienmitteilung schreibt.

Konkret befassten sich die Synodalen in erster Lesung mit einem neuen Besoldungsreglement. Kirchenratsmitglied Daniel Kohler argumentierte, dass die Vorlage auch bei sinkenden Gewinnen finanzierbar sei. Die Synodalen sprachen sich etwa für einen Antrag aus, in dem eine höhere Lohneinstufung von Mitarbeitern der Diakonie gefordert wird.

Auf die Pfarrpersonen könnte hingegen in Zukunft eine Erhöhung des Mietzinses zukommen. Eine knappe Mehrheit der Synodalen sprach sich dafür aus, dass Kirchgemeinden die Miete für das Pfarrhaus in Zukunft frei bestimmen können. Bisher belief sich diese auf 14 Prozent des Lohnes der Pfarrperson.

Die definitive Entscheidung über das neue Besoldungsreglement fällt an der Sommersynode am 19. Juni 2024. (pef)