Synode
Reformierte Basellandschaft erzielen kleinen Überschuss
Mit einem Überschuss von rund 600'000 Franken schliesst die Rechnung 2024 der Evangelisch-reformierten Kirche Basellandschaft (ERK BL). Das geht aus der Mitteilung zur Frühjahrssynode vom 11. Juni 2025 hervor. Das Plus kommt bei Erträgen und Aufwänden von rund 24 Millionen Franken damit beinahe einer schwarzen Null gleich.
Zwei Drittel der Jahresziele habe die ERK BL erreicht, heisst es im Communiqué weiter. Es sei etwa gelungen, ökumenische Seelsorgekonzepte für Pflegeheime weiterzuentwickeln, zudem ist die Kirchenordnung totalrevidiert worden. Andere Projektbereiche wollen die ERK BL vorantreiben. Der Fokus liegt unter anderem darauf, ökologischer zu wirtschaften und sich Gedanken zu machen über die Immobilienbewirtschaftung. Weiter steht an, die Lehrpläne für Religionsunterricht zu überprüfen.
Ende Juni tritt der bisherige Kirchenratspräsident Christoph Herrmann zurück. Seine Nachfolgerin wird Regine Kokontis (ref.ch berichtete). Künftig könnte es möglich sein, das Amt im Jobsharing auszuüben. Zwei Synodale haben ein Postulat eingebracht mit der Frage nach einer Arbeitsteilung im Präsidium. Der Vorstoss ist an der Synode überwiesen worden, der Kirchenrat muss nun eine Antwort erarbeiten. (jow)