Zürcher Kirchenratswahlen

Synodalverein schickt zweiten Kandidaten ins Rennen

Bei der Neubesetzung des Zürcher Kirchenrats zeichnet sich ein Wahlkrimi ab. Der Synodalverein will mit Pfarrer Thomas Villwock seinen zweiten Sitz in der Exekutive verteidigen.

Seit der konstituierenden Sitzung im Oktober ist der Synodalverein zur kleinsten Fraktion im Parlament der Zürcher Landeskirche geschrumpft. Seine beiden Sitze im Kirchenrat will er aber dennoch halten. An ihrer letzten Sitzung haben die Fraktionsmitglieder Pfarrer Thomas Villwock als zweiten Kandidaten für die kommenden Wahlen nominiert, wie der Synodalverein in einer Medienmitteilung schreibt.

Villwock tritt gemeinsam mit der bisherigen Kirchenrätin des Synodalvereins, Margrit Hugentobler, an. Er ist seit 2019 Mitglied der Kirchensynode und seit 2022 Pfarrer in der Kirchgemeinde Horgen. Zudem ist er laut Synodalverein auch in der Notfallseelsorge tätig. Villwock wolle sich dafür einsetzen, dass Kirchgemeinden nicht aufgrund ihrer unterschiedlichen Grösse und Frömmigkeit gegeneinander ausgespielt werden.

Mit Thomas Villwock kandidiert die siebte Person für einen der sechs Sitze in der Exekutive der Zürcher Landeskirche. Zusätzlich bewerben sich mit Esther Straub und Sabrina Müller zwei Frauen ausschliesslich für das Präsidium. Gewählt wird am 21. November. (pef)