Basel

Stolpersteine sollen an Opfer des Holocaust erinnern

In Basel werden vier sogenannte Stolpersteine gelegt. Weitere solche Gedenktafeln sollen zur Erinnerung von Nazi-Opfern folgen.

Nach Zürich sollen auch in Basel Stolpersteine in den Boden verlegt werden. Am 2. November werden die ersten Täfelchen gesetzt, wie das Regionaljournal Basel von «SRF» am Dienstag berichtet. Zudem sei in Riehen an der Grenze zu Deutschland, wo während des Zweiten Weltkriegs Gruppen von Flüchtlingen abgewiesen wurden, eine Stolperschwelle geplant.

Die Steine sollen dafür sorgen, dass die Opfer des Nationalsozialismus nicht vergessen werden. In ganz Europa wurden bis jetzt rund 75'000 Gedenktäfelchen verlegt, die auf die Initiative des deutschen Künstlers Gunter Demnig zurückgehen. Bei den Stolpersteinen handelt es sich um Betonwürfel mit einer Messingplatte, auf der die Namen der zu erinnernden Person angebracht ist. Die Steine werden meist vor dem Wohnort des Opfers ins Trottoir eingebracht.

Mitglied der Basler Gruppe für die Stolpersteine ist Ralph Lewin. Er ist seit rund einem Jahr Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes (SIG). (bat)