Reformierte Landeskirche Zürich

Stäfa und Hombrechtikon zu einer Kirchgemeinde fusioniert

Die reformierte Zürcher Kirchensynode besiegelt mit der Fusion von Stäfa und Hombrechtikon einen weiteren Kirchgemeindezusammenschluss. Die neue Kirchgemeinde hat rund 8000 Mitglieder.

Die Kirchensynode sagte an ihrer Sitzung in Zürich Oerlikon mit 72 Stimmen deutlich Ja zum Zusammenschluss der Kirchgemeinden Stäfa und Hombrechtikon. Damit besiegelte das Kirchenparlament den Fusionsprozess, wie es in einer Mitteilung vom 28. September heisst. Die beiden Gemeinden hatten im Frühjahr 2019 den Fusionsprozess begonnen. Er fand nach einem emotional geführten Abstimmungskampf 2021 schliesslich sowohl bei den Stäfner wie auch den Hombrechtiker Mitgliedern eine Mehrheit.

Mittlerweile sei eine konstruktive Ruhe eingekehrt, schreibt der Kirchenrat in seinem Antrag zum Zusammenschluss. Brigitte Henggeler, Präsidentin der Geschäftsprüfungskommission, sprach von Aufbruchstimmung, die in der neuen, künftig rund 8000 Mitglieder umfassenden Gemeinde spürbar sei.

Unbestritten war ein Bauprojekt im Kloster Kappel. Die Kirchensynode genehmigte ohne Gegenstimmen eine statische Sanierung sowie den Umbau und die Erweiterung des Wohngeschosses im Amtshaus des Klosters. Der Kirchenrat hatte dafür einen Objektkredit von 1,387 Millioen Franken beantragt. Gerhard Hubmann, Präsident der Finanzkommission, empfahl die Annahme des Kredits und betonte, dass das Kloster von strategischer Bedeutung für die reformierte Landeskirche sei. Die Investition sei nötig und ermögliche eine bessere Nutzung. (bat)