Synode
Reformierte Kirche Freiburg stärkt Prävention
Eine Kultur der Achtsamkeit und des Respekts ist eine Voraussetzung für die Prävention von Grenzüberschreitungen. Das war eine der Erkenntnisse der Gesprächssynode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg. In einer Mitteilung der Landeskirche wird eine weitere zitiert: «Nähe ist im kirchlichen Kontext ein wichtiger und wertvoller Bestandteil der Gemeinschaft, aber sie erfordert klare Grenzen.»
Den Umgang mit Grenzen und die Elemente einer achtsamen und respektvollen Kultur am Arbeitsplatz wurde den Anwesenden mit Workshops und Referaten nähergebracht. Organisationen seien gut beraten, sich proaktiv auf Krisensituationen vorzubereiten, heisst es in der Mitteilung weiter.
Der Freiburger Synodalrat erklärte, man werde ein umfassendes Schutzkonzept umsetzen. In einer ersten Phase würden alle Amtsträger eine Schulung absolvieren und eine Arbeitsgruppe formuliere einen Verhaltenskodex, der für alle Angestellten der Kantonalkirche gelten werde. (dst)