Synode Graubünden

Neue Pfarrpersonen aufgenommen

Zwei Pfarrerinnen und ein Pfarrer sind in die Synode der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden aufgenommen worden. Einen Gastauftritt hatte EKS-Präsidentin Rita Famos.

In den vergangenen vier Tagen trafen sich in Seewis die Bündner Pfarrpersonen zur traditionellen Pfarrsynode. Dabei wurden zwei Pfarrerinnen und ein Pfarrer erfolgreich aufgenommen, wie es in einer Mitteilung heisst.

In der Bündner Landeskirche ist die Aufnahme in die Synode Voraussetzung, damit Pfarrpersonen von einer Kirchgemeinde gewählt werden können. Die mehrtägige Versammlung der Pfarrpersonen ist in der Bündner Kirche eine jahrhundertalte Tradition. Hauptaufgabe ist die Ordination und Aufnahme der Pfarrpersonen in den Kirchendienst.

Einen Gastautritt hatte die Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) Rita Famos. Angesichts der aktuellen Weltlage könne die Kirche ein Raum der Verständigung sein, sagte Famos. Sie dürfe dabei aber keine Parteiparolen übernehmen und müsse auch unliebsame Stimmen zu Wort kommen lassen. «Wir haben in unserer Kirche das gesamte politische Spektrum», so die EKS-Präsidentin. (no)

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