Synode

Nachhaltiges Bauen fördern

Solothurner Kirchgemeinden sollen leichter das Umwelt-Label «Grüner Güggel» erhalten. Dafür hat sich das Parlament der reformierten Kirche ausgesprochen.

Im Frühjahr 2022 hatte die Synode dem Antrag zugestimmt, Zukunftstrategien für die Solothurner Kantonalkirche zu entwerfen. Der Synodalrat entwickelte daraufhin drei Handlungsfelder, die in Arbeitsgruppen vertieft bearbeitet werden sollten.

Konkrete Formen nimmt nun das Handlungsfeld «Bewahrung der Schöpfung, Ökologie, Friedensförderung» an, wie es in einer Mitteilung heisst. Demnach hat die Synode der Exekutive den Auftrag erteilt, ein Reglement zur Subventionierung von ökologisch nachhaltigen Baumassnahmen auszuarbeiten. Die Kirchgemeinden sollen so leichter das Umwelt-Label «Grüner Güggel» erhalten.

Ausserdem nahm der Synodalrat eine Motion der Kirchgemeinde Olten entgegen. Darin wird die Exekutive aufgefordert, sich mit der Wohnsitzpflicht für Pfarrpersonen zu befassen. Die Residenzpflicht sei nicht mehr zeitgemäss und erschwere es, qualifizierte Pfarrerinnen und Pfarrer auf dem Arbeitsmarkt zu finden, begründeten die Motionäre den Antrag.

Angenommen wurden auch die Jahresrechnungen der Synode und des Finanzausgleichs, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Synodenrechnung, in der unter anderem die Mitgliederbeiträge erfasst sind, schloss demnach mit einem Gewinn von gut 4000 Franken. Die Rechnung für den Finanzausgleich erzielte ein Plus von knapp 115‘000 Franken. (no)