Synode

Solothurner Reformierte unterstützen Flüchtlinge

Die Evangelisch-reformierte Kirche im Kanton Solothurn hat 30‘000 Franken an die Flüchtlingsarbeit des Heks überwiesen. Möglich gemacht hat die Spende ein positiver Abschluss der Jahresrechnung.

Eigentlich hatte der Synodalrat der Evangelisch-reformierten Kirche im Kanton Solothurn die Spende von 30‘000 Franken an das Hilfswerk Heks für die Unterstützung von ukrainischen Flüchtlinge vorgesehen. Ein Antrag  in der Versammlung hatte jedoch verlangt, dass der Betrag für alle Flüchtlinge eingesetzt werde. Dem schlossen sich Synode und Synodalrat schliesslich an, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Spende war möglich, da die Jahresrechnung und die Rechnung des Finanzausgleichs mit einem Überschuss von 57‘000 Franken beziehungsweise 99‘000 Franken abschlossen. Ausschlaggebend für das gute Ergebnis waren unter anderem geringere Ausgaben aufgrund der Corona-Pandemie.

Die Versammlung gab weiter grünes Licht für die neue Geschäftsordnung der Synode. Eine solche war nötig geworden, weil die aktuelle Geschäftsordnung aus dem Jahr 1980 stammt.

Synodalratspräsidentin Evelyn Borer informierte zudem über die nächsten Schritte im laufenden Strategieprozess. Vor den Sommerferien nehmen Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen wie Öffentlichkeitsarbeit und Gemeindeentwicklung ihre Arbeit auf. Sie sollen unter anderem einen Umfragebogen vervollständigen, der an die Kirchgemeinden verschickt wird. Mit dem Strategieprozess reagiert die Landeskirche auf den Mitgliederrückgang und geringere finanzielle Mittel, wie es in der Mitteilung weiter heisst. (no)