Kirchgemeinde Zürich spendet 30’000 Franken für Nothilfe in der Ukraine
Die Kirchenpflege der reformierten Kirchgemeinde Zürich hat beschlossen, für die Ukraine-Hilfe von Heks per sofort 30'000 Franken bereitzustellen. Zudem empfiehlt sie den reformierten Kirchen der Stadt, den aktuellen Kollektenaufruf des Hilfswerks in ihren Gottesdiensten zu berücksichtigen. Dies gab die Kirche in einer Medienmitteilung vom 7. März bekannt.
Heks leistet in den kommenden Monaten Nothilfe im Umfang von 700'000 Franken, zusammen mit seinen lokalen kirchlichen und säkularen Partnerorganisationen in der Ukraine und den angrenzenden Staaten. 550’000 Franken sind für die Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet und für geflüchtete Menschen sowie deren Gastfamilien bestimmt, etwa in Rumänien, Ungarn und der Slowakei. Weitere 150’000 Franken stellt Heks für Unterstützungsmassnahmen für geflüchtete Menschen aus der Ukraine in der Schweiz zur Verfügung.
Nationales Glockengeläut am 9. März
Weiter nimmt reformierte Kirchgemeinde Zürich auch am nationalen Glockengeläut vom 9. März teil, zu dem die Schweizer Bischofskonferenz, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz und die Christkatholische Kirche der Schweiz aufgerufen haben. Um 10 Uhr läuten die reformierten Kirchen der Stadt Zürich für sieben Minuten, zum Gedenken an die Opfer des Krieges und als Zeichen der Solidarität. Das Geläut sei auch eine Einladung an alle Menschen der Stadt, innezuhalten und für den Frieden zu beten.
Hilfe für Äthiopien
Neben dem Krieg in der Ukraine gibt es derzeit eine weitere schwere humanitäre Krise in Äthiopien. Dort sind aufgrund der schlimmsten Dürrekatastrophe seit über 30 Jahren rund 1,8 Millionen Menschen vom Hunger bedroht, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Hier leistet Heks in den kommenden Monaten humanitäre Hilfe im Umfang von 500’000 Franken. Die Kirchenpflege der Kirchgemeinde Zürich habe deshalb entschieden, dieses Projekt ebenfalls mit 20'000 Franken zu unterstützen. (bat)