EKS ruft zur Fürbitte für Ukraine auf
In einer am 23. Februar veröffentlichten Fürbitte bittet die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) um Schutz für die Menschen in der Ukraine und in Russland. Ausserdem ruft die EKS darin auf, sich solidarisch mit den Opfern zeigen. Die Regierungen sollen alles daran setzen, diesen Konflikt zu beenden. Die EKS lädt ihre Mitgliedskirchen und Kirchgemeinden ein, diese Fürbitte am kommenden Sonntag zu verwenden.
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat sich tief besorgt über die Eskalation des Ukraine-Konflikts geäussert. In einer am Dienstagabend in Genf verbreiteten Erklärung rief ÖRK-Generalsekretär Ioan Sauca zur Deeskalation und zum Abbau von Spannungen auf. Zugleich forderte er die Achtung des Völkerrechts und der bestehenden nationalen Grenzen.
«Wir fordern eine Rückkehr zum Dialog und zu den Grundsätzen der Minsker Vereinbarungen als Weg zu einer friedlichen Lösung der seit langem bestehenden Spannungen und Spaltungen in der Region im Rahmen des Völkerrechts und der Verpflichtungen», erklärte Sauca. Jeder bewaffnete Konflikt würde unweigerlich Tod und Leiden über die Kinder, Frauen und Männer in der Ukraine bringen, erklärte der Theologe. (epd/mos)