Petition

Heks überreicht mehr als 8’500 Unterschriften

Das evangelische Hilfswerk Heks hat dem Bundesparlament die Petition «Für eine gerechte Sozialhilfe» mit 8551 Unterschriften überreicht. Damit will es Ungleichbehandlungen bei der Sozialhilfe bekämpfen.

Personen mit Status S oder Status F erhalten je nach Kanton bis zu 40 Prozent weniger Sozialhilfe als Schweizerinnen und Schweizer oder Personen mit geregeltem Aufenthaltsstatus. Für das evangelische Hilfswerk Heks ist das eine Ungleichbehandlung, es hat deshalb eine Petition lanciert (ref.ch berichtete).

Am Dienstag hat das Heks nun dem Parlament in Bern die Petition mit insgesamt 8551 Unterschriften überreicht, wie es in einer Mitteilung vom 28. Juni heisst. Mit der Petition fordert das Hilfswerk das nationale Parlament dazu auf, die Ungleichbehandlung zu beenden.

Zudem kritisiert das Hilfswerk, dass Ausländerinnen und Ausländer mit geregeltem Aufenthaltsstatus (Ausweis B oder C) durch den Bezug von Sozialhilfe die Aufenthaltsbewilligung verlieren können. (sda/no)