Heks stockt Corona-Hilfe auf

Das evangelische Hilfswerk Heks will die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie mildern. Es baut deshalb seine Soforthilfe um eine Million Franken aus.


Nach gut einem Monat habe das Heks mit seiner Corona-Soforthilfe bereits Tausenden von Menschen in der Schweiz und im Ausland helfen können, schreibt das Hilfswerk in einer Mitteilung vom 13. Mai. Trotzdem sei zu befürchten, dass sich die sozialen und ökonomischen Folgen der Pandemie in ihrem ganzen Ausmass erst in den kommenden Wochen und Monaten zeigen.

Aus diesem Grund baut das Heks seine Hilfe für Corona-Betroffene um eine Million Franken auf insgesamt zwei Millionen Franken aus. Das Hilfswerk startete sein Soforthilfe-Programm Anfang April (ref.ch berichtete). Inzwischen sind bereits zahlreiche Spenden von Landeskirchen, Kirchgemeinden und Einzelpersonen eingegangen.

Aufklärung und Telefonberatung

Mit dem Geld würden diverse Projekte insbesondere auch zur Bekämpfung der Langzeitfolgen der Pandemie finanziert, schreibt das Hilfswerk. Unter anderem würden Gesundheitszentren und Spitäler in den Rohingya-Flüchtlingscamps in Bangladesch unterstützt. Zudem kläre das Hilfswerk die armutsbetroffene Bevölkerung von Haiti über die Gefahren des Coronavirus auf.

Auch in der Schweiz laufen derzeit mehrere Projekte für Menschen, die in der Krise in Not geraten sind. So hat das Hilfswerk zum Beispiel eine schweizweite Helpline für bedürftige Migrantinnen eingerichtet. In der Westschweiz unterstützt es ausserdem Flüchtlinge und Sans-Papiers, die wegen des Lockdowns Job und Einkommen verloren haben, und berät Beschäftigte aus der Hauswirtschaftsbranche in rechtlichen Fragen. (no)

Hier geht es zum Spendenaufruf des Heks.