Appenzeller Kirchenrat unterstützt Corona-Betroffene

Der Kirchenrat der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell hat 5000 Franken für Sofortmassnahmen des Hilfswerks Heks in der Corona-Krise gesprochen. Mit dem Geld wird unter anderem eine Lern- und Aufgabenhilfe per Videochat für Kinder in der Ostschweiz unterstützt.


Für seine Sofortmassnahmen für Menschen, die wegen der Corona-Pandemie in Not geraten sind, erhält das Hilfswerk Heks von der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell 5000 Franken. Dies teilte die Landeskirche am 8. April mit.

Das Geld geht an insgesamt drei Projekte im In- und Ausland. Unterstützt wird zum einen das Heks-Hilfetelefon. Dieses bietet telefonische Beratungen für Menschen an, die bei der Bewältigung ihres Alltags in der Corona-Krise überfordert sind. Zum anderen wird die Spende für eine Lern- und Aufgabenhilfe für Kinder aus sozial benachteiligten Familien in der Ostschweiz eingesetzt. Dabei helfen Freiwillige Kindern im Primarschulalter per Videochat bei ihren Hausaufgaben.

Hilfe in Süd- und Osteuropa

Ebenfalls unterstützt wird mit der Spende ein Projekt zur Verbreitung von einfach umsetzbaren Hygienemassnahmen in ländlichen Gebieten Süd- und Osteuropas. Pflegedienste werden mit Schutzmasken, Handschuhen und Desinfektionsmitteln versorgt. Das Heks will mit der Aktion eine weitere Ausbreitung des Coronavirus insbesondere in den sozial schwachen Bevölkerungsgruppen verhindern. (no)