Heks erhöht Nothilfe in Syrien
Die internationale Hilfe in Syrien nach dem verheerenden Erdbeben vor drei Wochen läuft erst richtig an. Vor wenigen Tagen sind die ersten Flugzeuge mit Hilfsgütern aus der EU in Damaskus gelandet. Das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz unterstützte bereits vor dem Erdbeben Projekte von protestantischen Kirchen in Aleppo, Hama und Latakia. Nach dem Unglück leistete es Nothilfe (ref.ch berichtete).
Wie es nun in einer Medienmitteilung schreibt, hätten nach wie vor Millionen von Menschen keinen Zugang zu Nahrung, Wasser und medizinischer Hilfe. Aus diesem Grund erhöht es mit der Unterstützung der Glückskette seine Nothilfe von bisher einer Million auf drei Millionen Franken.
Konkret sollen besonders schwer betroffene Menschen finanziell unterstützt werden, damit sie sich Nahrung, Medizin oder ein Busticket zu Verwandten leisten können. Weiter sollen Bäckereien saniert werden, damit sie ihre Produktion wieder aufnehmen oder erhöhen können.
Mehrere Landeskirchen liessen dem Heks Geld für die Hilfe vor Ort zukommen. Zuletzt gaben die Evangelisch-reformierte Landeskirche beider Appenzell und die Evangelisch-reformierte Landeskirche Glarus bekannt, dass sie dem HEKS 5'000 respektive 4000 Franken überwiesen haben. (sda/pef)