Synode Evangelische Landeskirche Thurgau

Gemeindeentwicklung als Chefsache

Die Synode der Evangelischen Landeskirche Thurgau hat sich für eine befristete Fachstelle für Gemeindeentwicklung ausgesprochen. Die Geschäftsprüfungskommission stand dem Anliegen kritisch gegenüber.

Der Kirchenrat der Evangelischen Landeskirche Thurgau will die Kirchgemeinden mit einer neuen Fachstelle bei der Gemeindeentwicklung unterstützen. Nachdem die Synodalen einen entsprechenden Antrag im Sommer noch zurückgewiesen hatten, nahmen sie an der Wintersynode eine überarbeitete Version mit 61 zu 36 Stimmen an, wie die Landeskirche in einer Medienmitteilung schreibt.

Vorgesehen ist, dass eine bestehende Diakonie-Stelle zu 40 Prozent umgewandelt wird. Die Fachstelle Gemeindeentwicklung ist vorerst auf fünf Jahre befristet und soll zusammen mit der Stelle «Start-up» direkt dem Kirchenrat unterstellt sein. Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) hatte die Annahme «ohne viel Begeisterung» empfohlen, wie es heisst. Sorge bereitet der GPK die Entwicklung der Lohnkosten für die verschiedenen Fachstellen.

Die Synodalen stimmten auch dem Budget 2025 vor, wie die Landeskirche schreibt. Dieses sieht ein Defizit von 160'000 Franken vor. (pef)

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