Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz

Ruth Pfister verlässt EKS-Rat

Per Ende Januar 2025 tritt Ruth Pfister aus dem Rat der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) zurück. Sie macht dafür gesundheitliche Gründe geltend.

Rund sieben Jahre lang ist Ruth Pfister Mitglied des EKS-Rats gewesen. Sie betreute unter anderem das Dossier «Schutz der persönlichen Integrität» und leitete den strategischen Ausschuss «Bildung und Berufe». Aus gesundheitlichen Gründen tritt sie per Ende Januar 2025 zurück, wie der EKS-Rat mitteilt. Kirchenrätin der Evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau wird Pfister weiterhin bleiben.

Im Rahmen der Herbstsynode am 4. und 5. November 2024 wird sie offiziell verabschiedet. Im Dezember werde der EKS-Rat über die Übergangslösungen informieren. Die Wahl eines neuen Ratsmitglieds ist laut Mitteilung für die Sommersynode 2025 geplant.

«Meine Arbeit im Rat der EKS habe ich immer sehr geschätzt, insbesondere in den letzten Jahren», wird Pfister in der Mitteilung zitiert. Die Zusammenarbeit mit der Präsidentin, dem Rat sowie mit den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle sei vertrauensvoll und konstruktiv gewesen und für Pfister «eine grosse Bereicherung».

Rita Famos, Präsidentin der EKS, habe den Rücktritt mit grossem Bedauern zur Kenntnis genommen, heisst es weiter. «Ihr Entschluss, aus gesundheitlichen Gründen kürzerzutreten, ist absolut nachvollziehbar, und doch verlieren wir mit ihr eine engagierte und geschätzte Kollegin», wird Famos zitiert. Pfisters verlässliche Arbeitsweise sei für den Rat und die gesamte Kirche eine Bereicherung. (dst)