Fusion Kirchgemeinde Bern

Fusionsgegner ziehen vor Bundesgericht

Die Stadtberner Kirchgemeinden Bethlehem und Paulus haben Beschwerde eingereicht gegen die Genehmigung des Fusionsvertrags der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden.

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den Fusionsvertrag der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden der Stadt Bern genehmigt. Dagegen gehen nun die Kirchgemeinden Bethlehem und Paulus vor. Sie haben beim Bundesgericht Beschwerde gegen diese Genehmigung eingereicht.

Laut einer Mitteilung der Gesamtkirchgemeinde Bern handelt es sich beim Entscheid des Regierungsrats um einen formellen Schritt im Fusionsprozess. Die beiden Kirchgemeinden hatten sich gegen eine Teilnahme an der Fusion entschieden. Sie bleiben unabhängig und haben Anrecht auf einen Anteil des Eigenkapitals der Gesamtkirchgemeinde Bern in der Höhe von 17 Prozent (ref.ch berichtete).

Wie die Gesamtkirchgemeinde Bern schreibt, bezieht sich die Beschwerde im Detail folgerichtig «auf einzelne Bestimmungen des Fusionsvertrags im Zusammenhang mit der Vermögensausscheidung».

Über mehrere Jahre wurde der Fusionsvertrag erarbeitet und im vergangenen Frühling genehmigten ihn die Stimmberechtigten der Gesamtkirchgemeinde Bern mit einem Ja-Anteil von 80 Prozent. (dst)

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