Chur
Finanzielle Mittel für die Nachwuchsförderung
Die Kantonale Evangelische Kirchenkasse rechnet laut einer Mitteilung mit Ausgaben von rund 14 Millionen Franken für 2026. Die budgetierten Einnahmen sollen dies fast decken: Es werden Mehrausgaben von rund 2500 Franken erwartet.
Der Evangelische Grosse Rat (EGR) hat in Chur zur Kenntnis genommen, dass erste Massnahmen gegen den Fachkräftemangel und zur Förderung der Jugend umgesetzt worden seien. Die Nachwuchsförderung erhält laut der Mitteilung 250'000 Franken. Für die Unterstützung von Studierenden der Theologie wurden 135'000 Franken gesprochen. Jugendarbeit und Religionspädagogik in der Schule bekommen 140'000 beziehungsweise 238'000 Franken.
Der EGR hat laut Mitteilung eine Teilrevision des Personalgesetzes, des Zulassungsgesetzes und der Weiterbildungsverordnung beraten und verabschiedet. Damit werde das landeskirchliche Recht an die AHV-Gesetze des Bundes angepasst. Von der Teilrevision profitierten auch die Gemeinden, heisst es weiter, – zum Beispiel durch mehr Spielraum bei der Weiterbeschäftigung von Mitarbeitenden ab 65 Jahren.
Ferner hat der EGR 27'000 Franken für den Beitritt zu einer «digitalen Liedplattform und Servicestruktur» bewilligt. Damit sollen künftig Kirchenlieder auch ab Tablet und Smartphone gesungen werden können, ergänzend zum Gesangbuch. Koordiniert wird das Projekt durch die Deutschschweizer Liturgie- und Gesangbuchkommission in Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirche. (dst)