Das Heks wirbt für das Klimaschutzgesetz
In einem Monat entscheidet die Bevölkerung, ob die Schweiz bis 2050 klimaneutral werden soll. Sie stimmt über das «Klima- und Innovationsgesetz» ab. In einer Medienmitteilung empfiehlt das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (Heks), ja zu stimmen. Der Klimawandel richte bereits jetzt enorme Schäden in Form von Waldbränden, Dürren und Stürmen an.
Beim «Klima- und Innovationsgesetz» handelt es sich um einen indirekten Gegenvorschlag des Parlaments und des Bundesrats zur Gletscherinitiative. Das Komitee der Gletscherinitiative hatte ein Verbot fossiler Energieträger ab dem Jahr 2050 gefordert. Anders als die Initiative sieht der Gegenvorschlag kein Verbot vor, sondern eine schrittweise Senkung des Verbrauchs von Öl, Benzin, Diesel und Erdgas.
Gegen das Gesetz wurde das Referendum ergriffen. Das Referendumskomitee argumentiert, dass die Strompreise durch das Gesetz massiv steigen würden und der Strombedarf nicht durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann.
Das Heks ist Mitglied der Klimaallianz, die sich für mehr Klimaschutz und -gerechtigkeit einsetzt. So fordert das Hilfswerk etwa, dass die Schweiz die ärmsten Länder mit mindestens einer Milliarde Franken pro Jahr im Kampf gegen die Folgen der Klimaerwärmung unterstützt. (pef)