Evangelische Frauen Schweiz

Zwei Kandidatinnen für den Zentralvorstand vorgestellt

Am ersten digitalen Delegiertentreffen der Evangelischen Frauen Schweiz präsentierten sich mit Liselotte Käser Felder und Martina Zurkinden-Beneš zwei Kandidatinnen für den Zentralvorstand. Ausserdem wurde über die Chancen von Frauen in wichtigen Ämtern diskutiert.

Aufgrund der Corona-Pandemie trafen sich die Delegierten der Evangelischen Frauen Schweiz (EFS) zum ersten Mal digital. Mit dabei waren über sechzig Teilnehmerinnen, wie es in einer Mitteilung vom 11. Mai heisst. Vor den Bildschirmen sassen auch zwei Mitglieder, die neu im Zentralvorstand Einsitz nehmen wollen. Es sind dies Liselotte Käser Felder aus Ennetbaden sowie Martina Zurkinden-Beneš aus Düdingen. Käser Felder ist Mitglied der Aargauer Synode und Vizepräsidentin der Aargauischen Evangelischen Frauenhilfe. Zurkinden-Beneš ist ehemalige langjährige Freiburger Synodalrätin und war bis 2015 Vize-Präsidentin der Freiburger Kantonalkirche.

«Die EFS freuen sich, dass sich nach dem Rücktritt des engagierten Mitglieds Ursa Dietiker zwei neue Frauen für den Zentralvorstand zur Verfügung stellen», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Wahl und die Abstimmungen über die statutarischen Geschäfte erfolgen schriftlich bis Ende Mai.

Abgerundet wurde der Anlass mit einem Online-Podium zum Thema «Chancen von Frauen in wichtigen Ämtern», bei dem Rita Famos, Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, Judith Pörksen Roder, Präsidentin der Kirchen Bern-Jura-Solothurn, Marie-Claude Ischer, Präsidentin der Waadtländer Kirche sowie Evelyn Borer, Präsidentin der Kirche Kanton Solothurn, teilnahmen. Moderiert wurde das Gespräch von Pfarrerin Sibylle Forrer. (bat)