Zahl der in der Schweiz gestellten Asylgesuche nimmt weiter ab

Im Januar 2019 sind in der Schweiz ein Fünftel weniger Asyl-Anträge gestellt worden als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Herkunftsländer blieben allerdings die gleichen.


Der abnehmende Trend bei den Asylgesuchen setzt sich auch im neuen Jahr fort. Insgesamt registrierte der Bund 1153 eingereichte Asylgesuche in der Schweiz. Die wichtigsten Herkunftsländer von Asylsuchenden waren Anfang Jahr Eritrea, Afghanistan und Syrien. Es sind dies die gleichen drei Länder, die in der Jahresstatistik 2018 die ersten drei Plätze belegt hatten.

Im Rahmen des Resettlement-Programms des Uno-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) sind im Januar 115 syrische Staatsangehörige angekommen, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) mitteilte. Der Bundesrat hatte im Dezember 2016 die Aufnahme von 2000 Opfern des Syrien-Konflikts innerhalb von zwei Jahren beschlossen. (sda/bat)