Schweizer Radio und Fernsehen

Das sind die neuen Gesichter beim «Wort zum Sonntag»

Ab Ende Oktober wird das «Wort zum Sonntag» von fünf neuen Persönlichkeiten moderiert. Die Traditionssendung gestalten zwei Theologinnen und drei Theologen aus verschiedenen Konfessionen jeweils abwechselnd.

Jonathan Gardy, Theo Pindl, Stina Schwarzenbach, Tatjana Oesch und Reto Studer treten ab Ende Oktober nach und nach als neue Sprecherinnen und Sprecher der Sendung «Wort zum Sonntag» vor die Kamera. (Bild: SRF)

Das neue Team der Sendung «Wort zum Sonntag», die seit 70 Jahren Bestandteil des Fernsehprogramms von SRF ist, besteht aus zwei Theologinnen und drei Theologen. Sie werden ab dem Samstag, 26. Oktober 2024 in der Sendung zu sehen sein.

Als reformierte Frau ist Stina Schwarzenbach, Pfarrerin in Erlenbach am Zürichsee, dabei. Die römisch-katholische Sprecherin Tatjana Oesch ist mit Jahrgang 1997 die Jüngste im neuen Team. Die Theologin arbeitet als Seelsorgerin in der Pfarrei St. Franziskus in Bassersdorf-Nürensdorf im Kanton Zürich.

Der römisch-katholische Sprecher Jonathan Gardy ist Jugendseelsorger in Greifensee ZH. Er ist in Deutschland aufgewachsen und absolviert aktuell eine berufsbegleitende Ausbildung zum psychologischen Berater. Für die Christkatholische Kirche tritt Theo Pindl an. Er ist Pfarrer in der christkatholischen Kirchgemeinde Baden-Brugg-Wettingen im Kanton Aargau. Als evangelisch-reformierter Sprecher komplettiert Reto Studer das Team. Er ist Pfarrer in der reformierten Kirchgemeinde Kelleramt im Kanton Aargau und Friedensrichter im Bezirk Bremgarten AG.

Eine der ältesten SRF-Sendungen

Die Sendung «Wort zum Sonntag» hat seit 1954 ihren festen Platz im Fernsehprogramm und gehört damit zu den ältesten Sendungen von Schweizer Radio und Fernsehen. Das Team wurde in enger Zusammenarbeit mit den Beauftragten für Radio und Fernsehen der drei Landeskirchen ausgewählt und geschult. Der vierminütige Kommentar zu aktuellen Themen wird sowohl am Samstagabend im Fernsehen als auch online präsentiert. Auch ref.ch bindet die aktuelle Sendung in seine Berichterstattung ein.

Die neuen Reformierten sind Quereinsteiger

«Die richtigen Worte zu finden ist eine alltägliche Herausforderung, die uns durch das ganze Leben begleitet», sagt Stina Schwarzenbach. Vor ihrem Theologiestudium war die promovierte Germanistin als Mittelschullehrerin und in der Kommunikationsbranche tätig – Sprache war für sie also schon immer ein wichtiges Arbeitsinstrument. Schwarzenbach ist 1973 geboren und lebt mit ihrem Mann und den vier Kindern in der Stadt Zürich. In Erlenbach am Zürichsee ist sie Pfarrerin.

Stina Schwarzenbach und Reto Studer haben vor ihrem Theologiestudium in anderen Bereichen gearbeitet. (Bild: SRF)

Reto Studer, geboren 1980, ist Theologe und Pfarrer in der reformierten Kirchgemeinde Kelleramt AG. In der kleinen Kirchgemeinde schätzt er die Aufgabenvielfalt und die Nähe zu den Menschen. Der Vater einer Tochter studierte ursprünglich Medienwissenschaften und Staatsrecht. Zunächst arbeitete er im Headhunting, dann wandte er sich der Theologie zu. «Inspirationen für die grossen Fragen des Lebens finde ich fast überall: in der Literatur, in der Musik, im Austausch mit anderen Menschen», sagt Studer. Eine Inspirationsquelle hat er ausserdem in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Friedensrichter.

Abschied vom heutigen Team

Das neue Team wird die derzeitigen Sprecherinnen und Sprecher des «Wort zum Sonntag» Lea Wenger-Scherler (evangelisch-reformiert), Manuel Dubach (evangelisch-reformiert), Ines Schaberger (römisch-katholisch), Ruedi Heim (römisch- katholisch) und Lenz Kirchhofer (christkatholisch) ablösen. (dst)

Erste Ausstrahlung des neuen Teams: Samstag, 26. Oktober 2024, 20 Uhr, SRF 1