Synode Freiburg
Unrentables Gruppenhaus soll bis Ende Jahr verkauft werden
In Charmey steht das «Haus der Begegnung». Das Gruppenhaus im Greyerzerland ist im Besitz einer Stiftung. In der Coronazeit war das «Haus der Begegnung» in finanzielle Schwierigkeiten geraten. 2023 plante die Stiftung, das Haus zu renovieren und es auch Touristen und Vereinen zugänglich zu machen (ref.ch berichtete).
Schliesslich wollte die Stiftung das Gebäude doch veräussern. Im Frühling hatte die ERKF-Synode beschlossen, ihr Vorkaufsrecht für die Liegenschaft nicht wahrzunehmen. Das Gebäude hätte verkauft werden können, einen Interessenten gab es auch schon. Doch gegen den Verkauf legte die Kirchgemeinde Freiburg einen Rekurs ein, wie es in der Mitteilung heisst. Daraufhin habe sich der potenzielle Käufer zurückgezogen.
Der Rekurs sei nun hinfällig, schreibt die ERKF und der Stiftungsrat sei wegen mangelnder Liquidität zurückgetreten. Nun sei ein neuer Stiftungsrat eingesetzt worden und der Synodalrat geht davon aus, dass bis Jahresende das «Haus der Begegnung» verkauft werden kann.
Der Voranschlag der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg (ERKF) sieht einen «leicht gesunkenen» Aufwand bei ebenfalls nur leicht gesunkenen Einnahmen vor: Unter dem Strich bliebe ein Minus von rund 60'000 Franken. Der Synodalrat bezeichnete das Budget als «vorsichtig konzipiert»: In den vergangenen Jahren überstiegen die Einnahmen jeweils die Erwartungen. Die Synode genehmigte das Budget diskussionslos. (dst)