Neue Konzepte für Haus der Begegnung gefragt
An der Synode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg ist die Synode über die Situation des Hauses der Begegnung in Charmey informiert worden, wie es in einer Medienmitteilung vom 19. Oktober heisst. Dieses Haus wurde vor 15 Jahren von einer reformierten Stiftung übernommen. Es bot Räume und Übernachtungsmöglichkeiten für Sportgruppen, Jung- und Jugendorganisationen, Schulen oder Seminare. Doch weil der Betrieb nicht genügend rentabel gewesen war, hatte der Stiftungsrat beschlossen, den Betrieb auf Ende September einzustellen.
Nun soll ein provisorischer Stiftungsrat über die Zukunft des Hauses beraten. Möglich wäre ein Verkauf oder ein neues Konzept, wie etwa Ferienunterkünfte, Alterswohnungen oder ein Ort für Veranstaltungen.
Die Synode führte ausserdem die erste Lesung eines Reglements für den Umgang mit Personendaten durch. Ziel davon ist es, den Datenaustausch mit der Einwohnerkontrolle zu vereinheitlichen. Damit sollen die Daten des Staates für die Kirchen rasch zugänglich sein, unter Berücksichtigung des Datenschutzgesetzes.
Schliesslich gab der Synodalrat bekannt, dass Synodalrätin Franziska Grau Salvisberg den deutschsprachigen Teil der Fachstelle Bildung übernimmt. Sie tritt deshalb als Synodalrätin zurück. Die Ersatzwahl findet an der Synode im Dezember statt. (mos)