Vereinte Nationen

Trump droht Iran an UN-Vollversammlung mit Vernichtung

Vor den UN hat US-Präsident Trump einmal mehr versprochen, den Angriffskrieg Russlands und den Konflikt mit dem Iran zu beenden. UN-Generalsekretär Guterres bezeichnete die Schaffung von Frieden als erste Bewährungsprobe des Jahrhunderts.

US-Präsident Donald Trump hat eine diplomatische Lösung der Kriege in der Ukraine und im Iran in Aussicht gestellt. Gleichzeitig drohte Trump vor der UN-Vollversammlung in New York mit der militärischen Vernichtung des Irans.

Trump sagte, er habe die Wahl zwischen einem Deal mit Führung in Teheran oder der Zerstörung des Landes. Die US-Streitkräfte, die auf Trumps Befehl zusammen mit Israel den Iran im Februar angegriffen hatten, seien bei der Ausschaltung des iranischen Militärs bereits sehr erfolgreich gewesen.

Er glaube aber, dass die USA und Iran einen «Deal» vereinbaren würden. Sicherheitsexperten betonen, dass die USA und Israel sich im Iran in eine Sackgasse hineinmanövriert haben.

Weiter erklärte Trump vor Staats- und Regierungschefs, die USA seien in Kontakt mit Russlands Präsident Wladimir Putin und dem Staatschef der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj. Eine schnelle Beendigung des Ukraine-Kriegs sei möglich. Allerdings hatte Trump bereits vor seiner zweiten Amtseinführung im Januar 2025 mehrfach angekündigt, den russischen Angriffskrieg in kurzer Zeit zu stoppen.

UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Angriff der islamistischen Terrorgruppe Hamas auf Israel 2023. Was dann folgte, sei ein massiver Angriff Israels auf die Palästinenser im Gaza-Streifen gewesen, «dessen Ausmass an Tod und Zerstörung alles übertraf, was ich in all meinen Jahren als Generalsekretär erlebt habe».

Guterres prangerte auch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine an. «In der Ukraine hat die Vollinvasion Russlands ein souveränes Land einem brutalen Krieg ausgesetzt, was einen eklatanten Verstoss gegen die Charta darstellt.» Der 77 Jahre alte Guterres wird Ende 2026 nach zehn Jahren den Posten als UN-Generalsekretär räumen. Die UN haben seine Nachfolge noch nicht geregelt. (epd/ dst)

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