Thurgauer Kirchenrat unterstützt Anliegen der Kovi-Initianten

Der Evangelische Kirchenrat des Kantons Thurgau spricht sich für die Forderungen der Konzernverantwortungs-Initiative aus. Eine Abstimmungsparole sei der Zuspruch jedoch nicht.


Der Evangelische Kirchenrat des Kantons Thurgau schliesse sich den kirchlichen Stimmen an, die sich für stärkere Regeln der international tätigen Konzerne betreffend Schonung der Umwelt und Einhaltung der Menschenrechte einsetzen. Auf Geld, «das unter Missachtung solcher Regeln verdient wird, liege kein Segen», heisst es in einer Mitteilung vom 1. Oktober. Deshalb teile der Rat das Anliegen der Initianten der Konzernverantwortungs-Initiative, wolle aber seine Haltung nicht als Abstimmungsparole verstanden wissen.

Die Konzernverantwortungs-Initiative, die im November zur Abstimmung kommt, beschäftigt kirchliche Kreise seit Längerem. Sowohl die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) als auch die katholische Bischofskonferenz und der Verband Freikirchen Schweiz (VFS) haben früh ihre Unterstützung für das Anliegen zum Ausdruck gebracht. (bat)