Pfarrsynode

Thomas Müller-Weigl als Dekan klar wiedergewählt

In Trimmis sind die Pfarrpersonen des Kantons Graubünden zu ihrer jährlichen Synode zusammengekommen. Bei der Eröffnungsfeier hat auch Bischof Joseph Maria Bonnemain ein Grusswort verlesen.

An der Pfarrsynode der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden ist der amtierende Dekan Thomas Müller-Weigl mit grosser Mehrheit für die Jahre 2023 bis 2026 wiedergewählt worden. Im Amt bestätigt wurden auch die Erste Vizedekanin Simona Rauch, der Zweite Vizedekan Albrecht Merkel sowie die weiteren Mitglieder des Dekanats Ursina Hardegger, Peter Wydler und Christoph Reutlinger. Dies teilte die Landeskirche am 27. Juni mit.

Die traditionsreiche Pfarrsynode fand dieses Jahr in Trimmis statt. Neben der Ordination und Aufnahme von neuen Pfarrpersonen in den Kirchendienst – die Hauptaufgabe der Synode – wurden auch Sachgeschäfte besprochen. Unter anderem hiess die Versammlung einen Antrag gut, wonach regelmässig Visitationen stattfinden sollen. Dies sei umso wichtiger, als sich die Bündner Kirche in einem Schrumpfungsprozess befinde, argumentierten die Befürworter. Die Synode hiess den Antrag schliesslich mit einer grossen Mehrheit gut. Als Nächstes soll nun der Evangelische Grosse Rat darüber befinden.

Ein Novum an der Versammlung war, dass der Churer Bischof Joseph Maria Bonnemain bei der Eröffnungsfeier ein Grusswort an die Synodalen richtete. Dies wurde als «ermutigendes Zeichen für die Zusammenarbeit der Konfessionen» gewertet, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Synode 2023 wird in Chur stattfinden. (no)