Interreligiöser Dialog

Studiengang zu jüdisch-christlichen Beziehungen startet

Die Universität Luzern wartet mit einem Angebot auf, das den Dialog zwischen den Religionen stärken soll: Ab Herbst 2026 kann zu jüdisch-christlichen Beziehungen studiert werden.

In Luzern lanciert die Theologische Fakultät einen neuen Studiengang zu jüdisch-christlichen Beziehungen. Das schreibt die Universität in einer Medienmitteilung. Das Angebot soll Bachelor- und Masterstudierenden ermöglichen, sich vertieft mit dem Verhältnis zwischen Judentum und Christentum auseinanderzusetzen: «Historisch, theologisch und gesellschaftlich.»

Judentum und Christentum sind seit ihren Ursprüngen eng miteinander verbunden. «Zugleich ist ihre Beziehung von Spannungen und Konflikten gezeichnet», heisst es in der Mitteilung. Die neuen Studiengänge sollen die Kompetenz vermitteln, diese komplexe Geschichte zu verstehen. Mit dem Ziel, den Dialog in der Gegenwart verantwortungsvoll mitzugestalten.

Der erste Studiengang soll im Herbst 2026 starten. Ende April und Anfang Juli finden Online-Infoveranstaltungen dazu statt. (gab)

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