Zürich
Synode verabschiedet Handreichung gegen Antisemitismus
Die Synode der Zürcher Landeskirche hat am Dienstag die vom Kirchenrat erstellte Handreichung «Für eine Reformierte Kirche ohne Antisemitismus» diskutiert. Diese geht auf ein 2023 angenommenes Postulat zurück, das die Bekämpfung des wachsenden Antisemitismus zum Ziel hatte.
Postulant Christian Meier zeigte sich in der Debatte zufrieden mit der Handreichung. Er lobte die klare Stellungnahme gegen jegliche Formen von Antisemitismus. Auch Verfehlungen der eigenen Vergangenheit seien nicht ausgespart worden. Die Synode lobte die theologische Analyse, Kritik betraf die mangelnde Praxisorientierung. Am Ende folgte eine klare Abnahme bei 102 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen.
In der Fragestunde beantwortete der Kirchenrat Verschiedenes. Von der Besetzung der Kirchenpflegen in den Gemeinden nach dem ersten Wahlgang über Behindertenseelsorge sowie die Einrichtung von interreligiös genutzten Gebetsräumen und das 500-Jahr-Jubiläum der Zürcher Kirchensynode. Dieses findet am 21. April 2028 statt. Ideen, wie man ein solches Fest gestalten könnte, sind laut Kirchenratspräsidentin Esther Straub willkommen. (gab)