Reformierte Kirche Kanton Luzern

Synodalrat gibt Studie zum Schutz vor Grenzverletzungen in Auftrag

Die Reformierte Kirche Kanton Luzern will die Prävention und den Schutz vor Grenzverletzungen stärken. Dazu lässt sie ab Anfang 2026 auch ihre Mitglieder befragen.

Mit verschiedenen Massnahmen will die Reformierte Kirche Kanton Luzern gegen sexuellen und spirituellen Missbrauch vorgehen. Unter anderem ist seit Anfang Jahr eine externe und unabhängige Meldestelle für sie tätig, die Meldungen von Grenzverletzungen im Kontext der Reformierten Kirche im Kanton Luzern bearbeitet. 

Nun hat der Synodalrat das Forschungsunternehmen gfs.bern mit einer Studie zur Prävention und zum Schutz vor Grenzverletzungen beauftragt. Laut einer Mitteilung soll die Studie Erfahrungen mit sexuellem und spirituellem Missbrauch in den Kontexten der Reformierten Kirche Kanton Luzern erheben und analysieren. Es wird auch untersucht, wie wirksam die bisherigen Schutz- und Präventionskonzepte sind. Zudem erwartet der Synodalrat Empfehlungen, wie Schulungs-, Melde- und Interventionsstrukturen verbessert werden können. 

«Prävention und Schutz vor Grenzverletzungen sind Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung», sagt Synodalratspräsidentin Lilian Bachmann*. «Daher investieren wir sehr viel und setzen bewusst auf umfassende, schweizweit einzigartige Ansätze und Massnahmen.» 

Im Rahmen der Studie werden ab Anfang 2026 Mitglieder der Reformierten Kirche Kanton Luzern befragt. Ergebnisse sollen im Frühjahr 2026 vorliegen. (hz)

*Lilian Bachmann ist Präsidentin des Vereins Reformierte Medien, zu dessen Produkten auch ref.ch gehört.

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