Synode

«Haus der Religionen» soll mehr Geld erhalten

Im «Haus der Religionen» sind die finanziellen Mittel knapp. Die Synode der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn soll nun mehr Geld sprechen für die Institution.

Das «Haus der Religionen» in Bern plagt ein strukturelles Defizit. Im vergangenen Jahr hat sich eine Stiftung als neue Geldgeberin für die Jahre von 2025 bis 2029 verpflichtet. Zudem hat die katholische Landeskirche Bern beschlossen, die Institution von 2026 bis 2031 mit neu 50'000 Franken zu unterstützen (statt bisher 20'000 Franken).

Nun wollen die Reformierten nachziehen. Die Synodalen der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn (Refbejuso) beraten an der Sommersynode vom 19. und 20. Mai 2026, ob auch sie den Unterstützungsbeitrag an das «Haus der Religionen» erhöhen wollen von aktuell 120'000 Franken auf neu 150'000 Franken pro Jahr bis 2030. Das geht aus den Unterlagen zur Synode hervor.

Im Haus werde die interreligiöse Zusammenarbeit «greifbar», zudem mache die Institution «sichtbar und verständlich», welche Bedeutung Religion und Spiritualität für Menschen haben könne, heisst es zur Begründung. Weiter könne das Haus «im Kontext wachsender Polarisierung und der Politisierung von religiösen Themen» ein Ort des Dialoges und der Friedensarbeit sein.

Erhöht werden sollen auch die Gelder für die Ausgaben an die Berner Rechtsberatungsstelle für Menschen in Not (RBS). Die RBS erhielt von Refbejuso bisher insgesamt 190'000 Franken, neu sollen es bis 2029 total 200'000 Franken sein. (jow)

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