Refbejuso

Judith Pörksen Roder als Präsidentin wiedergewählt

Die Präsidentin des Synodalrats der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn bleibt bis 2030 im Amt. Die Synode hat zudem zwei neue Mitglieder in die Exekutive gewählt und das Parlamentspräsidium neu besetzt.

Die Synode der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn (Refbejuso) hat Judith Pörksen Roder laut einer Mitteilung als Präsidentin des Synodalrats bis 2030 bestätigt. Sie hat das Amt seit sechs Jahren inne und ist seit 2019 Mitglied der Exekutive.

Es sei ihr ein grosses Anliegen, die Bedeutung der reformierten Kirche zu stärken und dessen gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen, heisst es in der Mitteilung. In der nächsten Amtsperiode wird das Reformationsjubiläum im Jahr 2028 einen Schwerpunkt bilden (ref.ch berichtete).

Ab April 2027 sind zudem Barbara Fankhauser und Daniel Meister im Synodalrat. Sie folgen auf Iwan Schulthess und Anette Geissbühler.

Buchhändlerin Fankhauser präsidiert seit über zwanzig Jahren die reformierte Kirchgemeinde Solothurn und steht seit 2023 der Bezirkssynode Solothurn vor. Sie setze sich für eine Kirche ein, die sich den Fragen und Herausforderungen der Gegenwart stelle. «Und die Stellung für Menschen bezieht, die Unterstützung benötigen», so die Mitteilung.

Meister ist promovierter Theologe und arbeitet als Pfarrer in Oberdiessbach BE sowie als Armeeseelsorger. Ihm liege eine lebendige und lebensnahe Kirche am Herzen, «die den Menschen in ihrer Lebenswelt begegnet, sie stützt, tröstet und ermutigt».

Auch im Parlament, der Synode, kommt es zu einem Wechsel. Vizepräsident Andreas Lanz übernimmt das Präsidium von Elisabeth Ruch-Beck. (gab)

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