Red Hand Day am 12. Februar
2025 wurden mindestens 7402 Kinder als Soldaten rekrutiert
Unter dem Titel «Red Hand Day» wird jedes Jahr am 12. Februar der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten begangen. Er erinnert an das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention von 2002, das Kinder unter 18 Jahren vor Krieg und Gewalt schützen soll.
Am 12. Februar protestieren Menschen weltweit mit Aktionen gegen den Missbrauch von Kindern in Armeen, Milizen oder Rebellengruppen. Unicef geht von Zehntausenden betroffenen Mädchen und Jungen aus, vor allem in Afrika, Asien und dem Nahen Osten. 2025 wurden 7402 Fälle von Zwangsrekrutierungen dokumentiert, die Dunkelziffer liegt höher.
Symbol des Protests ist die rote Hand. Zwar haben 172 Staaten das Zusatzprotokoll ratifiziert, dennoch werden Kinder weiterhin als Kämpfer, Köche, Spioninnen oder Sexsklaven eingesetzt; Hilfsorganisationen fordern Schutz, Asyl, mehr Mittel für Programme sowie einen Stopp von Waffenexporten in betroffene Länder. (epd/ hz)